für Erwachsene
Indikationen/Diagnosen, die nach ICD-10 mit Psychotherapie behandelt werden können sind z.B.:
- Affektive Störungen wie Depression, Manie und bipolare Erkrankungen
- Angsterkrankungen und Zwänge
- Somatoforme Erkrankungen und psychische Beschwerden bei chronischen körperlichen Erkrankungen (u.a. chronischer Schmerzen, Multiple Sklerose, Colitis Ulcerosa)
- Psychoonkologische Begleitung von Krebspatienten
- Traumafolgestörungen, Anpassungs- und Belastungsstörungen nach andauernder oder starker Belastung
- Suchterkrankungen (bei Wunsch nach baldiger Abstinenz! → Leitlinie )
- Persönlichkeits-/Interaktions-/Beziehungsstörungen inkl. Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Entwicklungsstörungen mit dem Ursprung im Kindesalter (u.a. auch adultes ADHS, Tic-Störungen)
- Psychotherapeutische Begleittherapie bei Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen
- Essstörungen
für Kinder
Neben der Behandlung von Erwachsenen bieten wir in unserer Praxis auch die psychotherapeutische Behandlung von Kindern (8-14 Jahre) und Jugendlichen (ab 14-21 Jahre) an, die nach ICD-10 mit Psychotherapie behandelt werden können.
In der psychotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen zeigen sich Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede zur psychotherapeutischen Behandlung von Erwachsenen, die sich z.B. schon bei der ersten Kontaktaufnahme zeigen: während Erwachsene immer und Jugendliche teils selbstständig den Kontakt mit der Psychotherapeutin herstellen, übernehmen dies bei Kindern im Regelfall ihre Bezugspersonen.
Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen steht auch ein erweitertes Stundenkontingent zur Verfügung:
- bis zu 10 Sprechstunden (á 25 Minuten; 4 davon mit Bezugspersonen alleine möglich)
- bis zu 6 probatorischen Sitzungen (á 50 Minuten; mit, ohne oder alleine mit den Bezugspersonen)
Da den Bezugspersonen in der kinder- und jugendpsychotherapeutischen Behandlung eine besondere Rolle zukommt, gibt es die Möglichkeit im Zuge der anschließenden Psychotherapie zusätzliche Bezugspersonenstunden zu beantragen. Dies liegt unter anderem daran, dass das Therapiekonzept das soziale Umfeld (Bezugspersonen, Geschwister, etc.) vermehrt in die Behandlung miteinbezieht und z.B. Entwicklungsanamnesen von Bezugspersonen notwendig sind, aber auch um den Wissens-/Therapietransfer in den Alltag der Kinder und Jugendlichen zu erleichtern.
für Gruppen
Neben der Einzelpsychotherapie bieten wir in unserer Praxis auch die Gruppenpsychotherapie an. Ein gruppentherapeutisches Setting ist bei fast allen Erkrankungsbildern gemäß ICD-10 möglich und kann je nach Indikation den individuellen Behandlungsverlauf optimal ergänzen.
Die gruppentherapeutische Behandlung hat im Gegensatz zur Einzeltherapie u.a. den Vorteil des Erfahrungsaustausches, der Zuversichtsstärkung hinsichtlich der eigenen Krankheitsbewältigung durch Fortschritte der Mitpatienten und bietet darüber hinaus die Möglichkeit von Verhaltensexperimenten mit Feedback zur Förderung individueller Kompetenzen.
Die gruppentherapeutische Behandlung findet je nach Indikation meist in einer Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie je nach Indikation in einem regelmäßigen Turnus (zwischen 1- bis 4-wöchentlich) mit 3 bis 6 Gruppen-mitgliedern statt. Auch Online-Gruppen sind dabei möglich. Die allgemeine Behandlungdsdauer kann eine Kurzzeittherapie 1/2 (12/24 Stunden) oder Langzeittherapie (bis zu 80 Stunden) umfassen, eine Gruppensitzung an sich beläuft sich auf 100 Minuten. In unserer Gemeinschaftspraxis bieten wir von erkrankungs-/ indikationsspezifischen über diagnose-übergreifende bis zu themenoffene Gruppen an. Unser Angebot umfasst unter anderem Gruppen zu Stressmanagement, Emotionsregulation und Stabilisierungs-Gruppen.
Ob auch bei Ihnen eine Behandlung in der Gruppe zum Behandlungserfolg beitragen kann, wird bei der individuellen Behandlungsplanung im Laufe der ersten probatorischen Sitzungen und nach diagnostischer Abklärung mit ihrer Therapeutin besprochen.
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08638 696 0610/ -5761
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
